Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

  • Es gibt einen Algorithmus der vorhersagen kann, ob jemand depressiv ist… und zwar indem Instagram Posts beurteilt werden. Und das auch noch besser als Menschen. Jedenfalls wenn man diesem Paper glauben darf. Anscheinend funktioniert das auch, wenn die Posts von vor der Erstdiagnose stammen. Beurteilt werden unter anderem Farbstimmung und eingesetzter Filter. Ausserdem werden die Gesichter analysiert.
  • Kostenlose Boilerplates für alles mögliche.
  • Kostenlose Fotos von leckerem Essen.
  • Ein Testprogramm für Monitore, das einfach im Browser läuft.
Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

  • Endlich haben alle, die Probleme haben sich ein Ziel zu setzen eine Ausrede: Focus on the process, not the goal. Man soll sich lieber ein System angewöhnen, das führt dann zur Erfüllung der Ziele.
  • Endlich eine geile Art Webfonts zu laden: asynchron mit JS. Das coole an dieser Methode: man kann den Text ohne Webfont komplett getrennt (font-size, line-height, letter-spacing) vom Webfont stylen. So fällt der Übergang kaum auf.
  • Jetzt im Frühling zum Glück nicht mehr so wichtig, aber auf das Thema bin ich schon im Winter gekommen. Jeden Winter sterben ca. ein Dutzend Obdachlose in Deutschland. Jemand der dagegen tut und deshalb (finanzielle) Unterstützung verdient, ist der Teebus »Möwe Jonathan«. Er gehört den Schwestern und Brüdern von heiligen Benedikt Labre e.V.
  • Man kann bestehende SSH-Keys auch im Nachinein noch mit einer Passphrase verschlüsseln.
  • Kostenlose, ausdruckbare Wireframe-Vorlagen für Webdesign.
  • Andrew Keen spricht über das Internet:

    YouTube Direktlink
    Er spricht davon, dass das Internet so wie es gerade ist, nicht »als Betriebssystem für das 21. Jahrhundert« geeignet ist. Der Otto-Normal-Bürger übersieht die Gefahren (z.B. den Verlust der Privatsphäre und Nachteile der Sharing-Economy) des Internet, weil es sich so schnell entwickelt. Er vergleicht die Internetaufbruchszeitmit der Zeit der Industralisierung, als die Fabriken unreguliert Kinderarbeit und Umweltverschmutzung ohne Ende betrieben. Seiner Meinung nach benötigt es Regulation, um die User vor den Internetriesen zu schützen.
    Alles in allem ein zeitweise sehr amüsanter Dialog mit Mike Butcher von TechCrunch.
Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

Bonus: die beste Weihnachtsmusi

Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

  • Es gibt ein HTML-Element für Keyboard-Eingaben:
    <kbd>Enter</kbd>
  • Interessanter Bericht über WGSN bei 99% Invisible. Es geht um eine Firma die gegen Gebühr Trends vorher sagt. Der Service wird z.B. von Textilherstellern in Anspruch genommen, um Kollektionen zu entwerfen.
  • Beeindruckend einfach umgesetzter, beeindruckender Effekt.
    Screenshot Video mit mix-blend-mode Overlay
  • “… to procrastinate is to mourn the precariousness of your creation even before you bring it into the world.” – Costica Bradatan

    via swissmiss

Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

  • Am Mac innerhalb eines »Öffnen«-Dialogs Cmd+Shift+. drücken, um auch versteckte Dateien im anzuzeigen.
  • Aus »Weniger schlecht programmieren« (O’Reilly, 2014, Kathrin Passig & Johannes Jander):
    1. Der Dunning-Kruger-Effekt
      Kurz gesagt: inkompetente Menschen tendieren dazu ihre und fremde Leistungen nicht (kompetent) einschätzen zu können. Daher überschätzen sie sich selbst meist, während sie andere unterschätzen.
      An den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln bedeutet also unter Umständen, dass man durchaus Kompetenz darin aufweist (vgl. auch das Imposter-Phänomen).
    2. Larry Wall, der Erfinder von Perl, hält Faulheit, Ungeduld und Selbstüberschätzung durchaus für Tugenden beim Programmieren:
      Faulheit motiviert (Oxymoron?) dazu bei Programmierung, Dokumentation und Tool-Auswahl möglichst effizient zu arbeiten.
      Ungeduld soll dazu führen, dass man nicht nur das Benötigte erarbeitet, sondern zukünftige Anforderungen auch schon berücksichtigt.
      Selbstüberschätzung nimmt die Angst davor, große Projekte überhaupt in Angriff zu nehmen.
      Passig und Jander sehen noch in weiteren Untugenden Vorteile:
      Dummheit sorgt dafür, dass der Code leichter (für Fremde) verständlich ist. Spaghetticode kann nur schreiben, wer sich viel im Kopf behalten kann.
      Unwissenheit hilft bei einem Paradigmenwechsel (z.B. damals hin zur objektorientierten Programmierung) flexibel zu bleiben. Wer nicht in erlernten Denkmustern verhaftet ist, tut sich leichter beim Umsteigen.
      Vergesslichkeit sorgt dafür, dass Code besser kommentiert und dokumentiert wird. Vielleicht erstmal nur für sich selber, aber das hilft Fremden dann wiederum den Code zu verstehen.
      Fehlendes Durchhaltevermögen: Code der in einer Nachtschicht zusammen geschustert wird, wird höchstwahrscheinlich eh am nächsten Tag verworfen. Eine gute/kreative Lösungsidee sollte besser reifen, bevor Code dafür geschrieben wird.
      Prokrastination hat den angenehmen Nebeneffekt, dass in der Zwischenzeit andere die Entwicklung voran treiben und das Problem des prokrastinierenden Programmierers von einem Kollegen oder der Community bereits gelöst ist. Auch entwickeln sich die Tools und man selber weiter, so dass am ende vielleicht eine schnellere und bessere Lösung herauskommt (vgl. TED-Talk von Adam Grant und meine Anmerkungen dazu).
      Ekel vor dem eigenen Code ist gut, weil man ihn bereitwilliger verwirft, wenn sie entweder die Anforderungen ändern, oder andere (erfahrenere/bessere) Kollegen ins Boot kommen. »Wer seinen Code für perfekt hält, lernt zu wenig dazu. Die Zusammenarbeit mit anderen ist produktiver, wenn die Beteiligten nicht in ihren eigenen Code verliebt sind.«
      Ehrgeizlosigkeit: sogenannte Maximizer, also Programmierer die nach dem besten streben, sind laut Glückforschung nicht so glücklich wie Satifsicer, die sich auch mit weniger zufrieden geben.
      Trägheit kann man umkehren, und so kann sie helfen guten Code zu schreiben. Als Beispiel: globale Variablen (Warum die nicht so gut sind). Wenn immer nur lokale Variablen genutzt werden, verhindert die Trägheit, dass globale eingeführt werden.
Artikel

Was ich diese Woche gelernt habe

  • Wenn man ein Mashups auflegt: es funktionieren die am besten, die nur Text von einem Song enthalten. Ansonsten scheint das Publikum verwirrt zu werden und wird »vorsichtig« beim Mitsingen/grölen/feiern.
  • Halli Galli Drecksound macht unheimlich Spaß (bis auf den MC). Schade dass ich es erst nach sieben Jahren entdeckt habe!
  • Bei einem Konzert auf der Waldbühne lohnt es sich am Bahnhof Charlottenburg zu parken, und dann mit der S5 bis Pichelsberg zu fahren.
  • Es gibt Pils das mir schmeckt (oh nein, ich werde doch nicht etwa erwachsen!?!): Just Pils von Von Freude. Ausserdem fange ich an, Hopfensorten nicht nur am Namen, sondern auch am Geschmack zu wiederzuerkennen. Zur Zeit stehe ich voll auf Amarillo und Cascade.